Deutschland / Asien
Das Deutsch-Asiatische Programm wurde 1995 auf Anregung des Auswärtigen Amts anlässlich des „Asia-Europe Summit“ in Bangkok ins Leben gerufen. Gefördert wurden lange Jahre Journalist:innen aus China, Hong Kong und Taiwan sowie den Ländern Südostasiens.
In den Jahren 2023 und 2024 wurde das Programm neu ausgerichtet und konzentriert sich auf den Austausch zwischen Japan und Deutschland. Diese Neuausrichtung spiegelt die geopolitischen Entwicklungen sowie die veränderten Schwerpunkte der deutschen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik wider. Der Fokus des Programms liegt auf Themen wie Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, Umwelt- und Energiepolitik sowie neuen Technologien und demographischen Herausforderungen.
Ablauf
Das Programm beginnt mit einer viertägigen Einführungsveranstaltung für ALLE Fellows in Berlin. Im Anschluss daran treten die deutschen Fellows ihren achtwöchigen Recherche-Aufenthalt in Japan an. Die japanischen Fellows absolvieren zeitgleich ihre Aufenthalte in einer deutschen Redaktion. Nach Abschluss des Fellowships reichen die Stipendiat:innen einen mindestens fünfseitigen Erfahrungsbericht sowie ihre veröffentlichten Beiträge ein.
Bewerbung
Deutsche Bewerber:innen senden den IJP einen ausführlichen tabellarischen Lebenslauf in deutscher oder englischer Sprache, ein Passbild, ein kurzes Motivationsschreiben inklusive einer ausführlichen Ausarbeitung der journalistischen Pläne im Gastland sowie ein journalistisches Gutachten, ausgestellt von der Ressortleitung oder Chefredaktion. Das Gutachten soll die Bewerbung als journalistischer Tätigkeitsnachweis unterstützen und gleichzeitig die Beurlaubung für das Stipendium sicherstellen. Weitere Details zum Bewerbungsprozess, insbesondere für freie Journalist:innen, sind in der aktuellen Ausschreibung zu finden.
Stipendienzahlung
Die Stipendiat:innen erhalten eine einmalige Zahlung von 4.200 Euro. Der Betrag soll den Flug sowie Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft im Gastland und eine Auslandskrankenversicherung decken. Ein gewisser Eigenbeitrag der Stipendiat:innen wird erwartet. Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen.